Das Problem ist nicht die KI. Es ist die fehlende Zweitmeinung.

KI-Tools werden derzeit sehr aggressiv verkauft. Die Demo läuft auf einem sauber vorbereiteten Datensatz, der Vertrieb spricht über Zeitersparnis in Prozent, und die Frage, was das Tool mit deinen Daten macht, kommt im Termin nicht vor.

Auf der anderen Seite des Tisches sitzt jemand, der die Entscheidung treffen muss, ohne sie fachlich beurteilen zu können. Das ist kein Versäumnis – es ist Spezialwissen, das in einem Betrieb mit 20 bis 250 Mitarbeitenden schlicht nicht vorgehalten wird.

Und die Fehlentscheidung ist teuer. Nicht nur die Lizenz: Einführung, Schulung, Datenmigration, ein halbes Jahr interner Aufmerksamkeit – und am Ende ein System, aus dem du deine Daten nur schwer wieder herausbekommst.

Wer jetzt eine unabhängige Einschätzung sucht, findet vor allem zwei Sorten Anbieter: Berater, die aus dem Handbuch argumentieren und nie selbst etwas gebaut haben. Und solche, die an der Empfehlung mitverdienen. Dazwischen fehlt jemand, der die Technik kennt und nichts zu verkaufen hat.

Ein Angebot liegt auf dem Tisch

Ein Anbieter hat präsentiert, das Angebot ist konkret – und du willst wissen, ob es hält, was es verspricht.

Empfehlung aus dem Netzwerk

Im Verband oder im Unternehmerkreis wurde ein Tool empfohlen. Was dort funktioniert, muss bei dir nicht funktionieren.

Druck, „etwas mit KI zu machen"

Aus der Geschäftsführung oder vom Beirat. Bevor du irgendetwas einführst, solltest du wissen, was sich rechnet.

Das eingeführte Tool liefert nicht

Es läuft, aber der versprochene Effekt bleibt aus. Dann geht es um die Frage: nachbessern oder ablösen.

Prüfung aus der Entwicklerpraxis, nicht aus dem Beraterhandbuch

Ich baue diese Systeme selbst. Deshalb weiß ich, was hinter einem Anbieterversprechen steckt – und was nicht.

Unabhängigkeit

Ich bekomme von keinem Anbieter Geld. Keine Provisionen, keine Affiliate-Links, keine Vendor-Partnerschaften, keine Reseller-Marge. Es gibt keinen Weg, auf dem meine Empfehlung für mich lukrativer wird, wenn sie in eine bestimmte Richtung ausfällt.

Praxis statt Theorie

Ich entwickle selbst Software mit KI-Anbindung – Mistral, OpenAI, Anthropic – und betreibe ein eigenes SaaS-Produkt mit allem, was an Abrechnung, Datenhaltung und Compliance daran hängt. Ich kenne die Stellen, an denen solche Systeme in der Praxis brechen, weil ich sie selbst repariert habe.

„Lohnt sich nicht" ist ein Ergebnis

Das ist kein Kleingedrucktes, sondern Teil der Leistung. Wenn ein Tool sein Versprechen nicht hält, wenn sich der Aufwand nicht rechnet oder wenn dein Prozess für Automatisierung schlicht zu unregelmäßig ist, steht genau das im Ergebnisdokument – mit Begründung.

Die Prüfung ist ein abgeschlossenes Produkt. Sie ist keine Vorstufe zu einem Umsetzungsangebot. Falls du mich später mit einer Umsetzung beauftragen möchtest, ist das ein eigener Auftrag zu eigenem Preis – die Prüfung wird darauf nicht angerechnet. Nur so kann meine Empfehlung nicht als Verkaufsvorbereitung gelesen werden.

Wonach ich prüfe

Jedes Tool läuft gegen denselben Katalog. Das macht die Ergebnisse vergleichbar – und für dich nachvollziehbar.

Datenschutz und Recht

Was mit deinen Daten geschieht

  • Liegt ein Auftragsverarbeitungsvertrag vor – und ist er belastbar?
  • Wo liegen die Daten, und welche Sub-Prozessoren hängen dahinter?
  • Wird auf deinen Kundendaten trainiert?
  • Was passiert mit den Daten, wenn du kündigst?
  • Greifen Transparenzpflichten aus dem EU AI Act?

Technik

Ob es in deinem Betrieb läuft

  • Stabilität und Dokumentation der Schnittstellen
  • Integrationsaufwand in deinen bestehenden Stack
  • Exportmöglichkeiten und Lock-in-Risiko
  • Realistische Leistungsfähigkeit gegen das Marketingversprechen

Wirtschaftlichkeit

Ob es sich rechnet

  • Preismodell und Kostenverlauf bei wachsender Nutzung
  • Versteckte Folgekosten
  • Aufwand für Einführung und Schulung
  • Stabilität des Anbieters

Zwei Prüfungen, je nach Ausgangslage

Beide enden mit einem Ergebnisdokument und einer Rückfragerunde. Was jeweils nicht enthalten ist, steht ausdrücklich dabei.

Einzelfall

Toolprüfung

Du hast ein konkretes Tool auf dem Tisch und willst eine Zweitmeinung.

  • Ein Tool oder ein zusammenhängender Stack
  • Prüfung gegen den vollständigen Kriterienkatalog
  • Ergebnisdokument mit klarer Empfehlung
  • Eine Rückfragerunde inklusive
  • Keine Bedarfsanalyse
  • Kein Marktvergleich
  • Keine Umsetzungsplanung

250 €

Marktsichtung

Toolsuche

Du hast ein Problem, aber keinen Kandidaten.

  • Strukturiertes Vorgespräch zur Bedarfsklärung – fester Bestandteil
  • Marktsichtung für den definierten Anwendungsfall
  • Bis zu drei Kandidaten gegen den Kriterienkatalog
  • Ergebnisdokument mit Empfehlung und Begründung
  • Eine Rückfragerunde inklusive
  • Ein Anwendungsfall, nicht „unsere Prozesse"
  • Weitere Kandidaten kostenpflichtig

690 €

Du weißt noch nicht, welcher Prozess überhaupt in Frage kommt? Dann ist eine Prüfung der falsche Schritt – du hättest kein Tool, das ich prüfen könnte. Dafür gibt es die KI-Potenzialanalyse: Sie sieht sich deine Abläufe an und sagt, wo Automatisierung trägt und wo nicht.

Joshua Maurer

Ich bin selbstständiger Entwickler aus Hamburg und arbeite unter der Marke HafenPixel. Mein Tagesgeschäft ist der Bau von Webanwendungen, Web-Tools und Schnittstellen – zunehmend mit KI-Anbindung.

Ich habe Sprachmodelle von Mistral, OpenAI und Anthropic in produktive Systeme integriert, betreibe ein eigenes SaaS-Produkt mit Abrechnung, Rechteverwaltung und den Compliance-Anforderungen, die daran hängen, und habe genug Projekte gesehen, in denen ein zugekauftes Tool die Erwartung nicht erfüllt hat.

Diese Erfahrung ist der Grund, warum ich Anbieterversprechen einordnen kann. Ich weiß, was eine API-Dokumentation über die Reife eines Produkts verrät, welche Kostenkurve hinter einem Token-Preis steckt und was „DSGVO-konform" auf einer Anbieterseite tatsächlich bedeutet – und was nicht.

Wenn du wissen möchtest, wie ich solche Systeme baue, findest du das unter KI-Integration und in den technischen Fallberichten. Für die Prüfung spielt das keine Rolle – es ist der Kompetenzbeleg, kein Angebot.

Einzelunternehmer

Du sprichst mit der Person, die prüft. Kein Junior, keine Weiterreichung.

5,0 auf Google

Aus der Entwicklungsarbeit. Für die Prüfleistung sammle ich die ersten Referenzen gerade.

Hamburg

Vor Ort oder remote – die Prüfung selbst funktioniert ortsunabhängig.

Was nach deiner Anfrage passiert

01

Kurzes Erstgespräch

15 bis 20 Minuten, kostenlos. Wir klären, um welches Tool oder welchen Prozess es geht und welche der beiden Prüfungen dazu passt. Wenn keine passt, sage ich dir das direkt im Gespräch.

02

Festes Angebot

Du bekommst schriftlich, was geprüft wird, was das Ergebnisdokument enthält, was es kostet und bis wann es vorliegt. Keine Nachverhandlung während der Prüfung.

03

Die Prüfung

Ich arbeite den Kriterienkatalog ab: Anbieterunterlagen, Vertragswerk, technische Dokumentation, wo möglich ein eigener Test. Rückfragen an dich bündele ich, statt dich einzeln zu stören.

04

Ergebnis und Rückfragerunde

Du erhältst das Dokument mit Empfehlung und Begründung, dazu die Kriterien in einer Form, mit der du später selbst nachprüfen kannst. Eine Rückfragerunde ist enthalten.

Häufige Fragen

Nein. Ich habe keine Provisionsvereinbarungen, keine Affiliate-Links, keine Reseller-Verträge und keine Vendor-Partnerschaften. Das kannst du nachprüfen: Frag mich schriftlich, ob zu einem konkret empfohlenen Anbieter eine Vergütungsbeziehung besteht – die Antwort bekommst du schriftlich und sie ist Teil des Auftrags. Meine einzige Einnahme aus einer Prüfung ist das Honorar, das du zahlst, und das ist unabhängig vom Ergebnis.

Dann steht das im Ergebnisdokument, mit Begründung. Das ist ein reguläres Ergebnis, keine Ausnahme und kein Grund für eine Preisminderung. Eine Prüfung, die nur „ja" sagen kann, wäre wertlos – ihr ganzer Nutzen liegt darin, dass „nein" möglich ist. In dem Fall bekommst du die Begründung, an welchen Kriterien es gescheitert ist und was sich ändern müsste.

Möglich, aber ausdrücklich keine Voraussetzung und kein Bestandteil der Prüfung. Eine Umsetzung wäre ein getrennter Auftrag zu eigenem Preis, und das Honorar der Prüfung wird darauf nicht angerechnet. Diese Trennung ist Absicht: Sobald die Prüfung ein Türöffner für ein Folgegeschäft wäre, könntest du ihrer Empfehlung nicht mehr trauen.

Ehrlich: nicht sehr lange. Der Markt bewegt sich schnell, Anbieter ändern Preismodelle, Funktionsumfang und Vertragsbedingungen teils im Quartalstakt. Eine Momentaufnahme wäre deshalb wenig wert. Aus dem Grund liefere ich die Kriterien mit, an denen ich geprüft habe – in einer Form, in der du sie in sechs oder zwölf Monaten selbst nachprüfen kannst – allein oder mit deiner IT, ob die Grundlage der Empfehlung noch stimmt.

In der Regel wenige Tage. Den konkreten Termin nenne ich verbindlich im Angebot, bevor du zusagst. Er hängt davon ab, welche der beiden Prüfungen es wird und wie schnell die Unterlagen des Anbieters vorliegen – eine Toolprüfung im Einzelfall geht schneller als eine Toolsuche mit Marktsichtung. Wenn du unter Zeitdruck stehst, sag es im Erstgespräch, dann sehen wir, ob es realistisch ist.

Nein. Das Ergebnisdokument ist für Entscheider geschrieben, nicht für die IT-Abteilung – du musst weder Schnittstellen noch Sprachmodelle verstehen, um damit arbeiten zu können. Was du mitbringen solltest, ist die Kenntnis deines eigenen Prozesses: was heute wie oft von wem gemacht wird. Genau danach frage ich im Erstgespräch.

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Hinter den Kulissen

Technische Fallberichte aus echten Projekten – dort siehst du, worauf meine Einschätzung fachlich beruht.

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Ein Angebot auf dem Tisch?

Schildere mir im Erstgespräch kurz, worum es geht. Ich sage dir, welche Prüfung passt – oder dass sich keine lohnt.

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